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Vor einiger Zeit kam ich mit einem Heiler ins Gespräch, der von
sich sagte, dass er die Chakren des Menschen sehen könne.
Wir kamen auf Psychosekranke zu sprechen. Er erzählte von seiner
Beobachtung, dass er bei psychoseerkrankten Menschen das Nackenchakra
ganz groß, weit offen, völlig verformt und oft wie eingerissen
sehen würde. Er wußte keine Erklärung dafür.
In der Kraniosakraltherapie wird der Übergang vom Genick zum Kopf
- Atlas/Occiput - als die wichtigste Stelle im Körper betrachtet,
an der die Emotionen in das Bewusstsein hochsteigen.
Ein Mensch, der Angst davor hat, seine starken "negativen" Gefühlen
bewusst werden zu lassen, klemmt diese Stelle zu. Psychoseerfahrene berichten
häufig davon, dass ihre "negativen"Gefühle oft viel heftiger
seien, als sie es ertragen könnten. Es wäre vorstellbar, dass
ein Mensch, der in dieser verzweifelten Situation mit einem seiner feinstofflichen
Körper nach oben hin aus seinem grobstofflichen Körper aussteigen
möchte um diese Emotionen nicht spüren zu müssen, nicht
nach oben durchkommt, weil sein Atlas/Occiput Übergang völlig
zugeklemmt ist.
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Dadurch könnte ein großer Druck im Nackengebiet unterhalb
von Atlas/Occiput entstehen. Der Druck würde immer größer,
je verzweifelter er vor seinen Emotionen nach oben fliehen will.
Im Bereich unterhalb von Atlas/Occiput befindet sich das Nackenchakra.
Es wäre vorstellbar, dass er in seiner Not, weil er nach oben nicht
weiter kommt, nach hinten zum Nackenchakra aussteigt weil es keine andere
Möglichkeit gibt, als zum Genick hin auszusteigen, wie bei einem
Überdruckventil. Es muß zu einer Form von "Sprengung" kommen,
was das völlig verformte Nackenchakra erklären würde.
Auch ich habe einige, vor allem junge und sensible Psychosekranke beobachtet,
wie sie kurz nach der Einnahme eines Neuroleptikums "wie zufällig"
an ihr Genick faßten.
Diese Gedanken sind nur eine Hypothese. Aus meiner Sicht würden sie
die Beobachtungen des Heilers, der die Chakren sehen kann, erklären
und einige Gedanken im Bericht von Isamaata ergänzen und bestätigen.
Sigrid
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