Kryptopyrrolurie |
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Die Behandlung ist effizient durch die simultane Substitution von Zink
und Vitamin B6 (Pyridoxalphosphat) möglich, eine adjuvante Ergänzung
von Mangan, Magnesium, B-Vitaminen, Vitamin E, Chrom und anderen synergistisch
wirkenden Inhaltsstoffen (Spezialpräparat siehe unten) ist sinnvoll. |
Nicht selten werden sie als "wahnsinnige Genies" und "Borderline-Typen" beschrieben. Körperlicher und psychischer Streß wirken sich dekompensierend und manifestationsfördernd aus. Im manifesten Stadium werden neben den neuropsychiatrischen Symptomen auch rheumatologische Beschwerden und unspezifische Autoimmunphänomene beobachtet, deren Genese bislang ungeklärt ist. Als Folge des ausgeprägten kombinierten Vitamin- und Zinkmangels können eine gesteigerte Infektionsneigung, Wundheilungsstörungen, eine Verletzungsanfälligkeit der Haut, Haarausfall und trophische Störungen (brüchige Nägel, struppige Haare, rissige Haut) resultieren. Weniger gut belegt - und häufig nur kasuistisch dokumentiert - ist die Assoziation der Kryptopyrrolurie mit Akne vulgaris, Leukonychie (Weißflecken der Nägel), Kopfschmerzen, nächtlichen Angstzuständen und Panikattacken, morgendlichem Erbrechen, Schwangerschaftserbrechen, Karpaltunnelsyndrom, Zahnwachstumsstörungen, prämenstruellem Syndrom, Infertilität sowie Knochen-, Gelenk- und Muskelbeschwerden. |
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