Kryptopyrrolurie

Ein auffälliger Zusammenhang besteht zwischen der Kryptopyrrolurie und dem "attention-deficit-hyperactivity-Syndrom" bei Kindern und Jugendlichen. Eine gesteigerte Urinausscheidung des Malvenfaktors (Pyrrole) wurde bei Kindern mit gestörtem Kurzzeitgedächtnis, Unkonzentriertheit, Lernschwierigkeiten, Legasthenie und Streßunverträglichkeit überzufällig häufig beobachtet.
Verschiedene Therapeuten, u.a. Kuklinski und Mitarbeiter, Rostock, berichten über zum Teil dramatische Therapieerfolge durch Substitution von Zink, Vitamin B6 und Mangan. Leider sind diese positiven Therapieerfahrungen in der schulmedizinischen Literatur bislang kaum dokumentiert. Belegt ist weiterhin, dass Menschen mit hohen Kryptopyrrolwerten übereinstimmend berichten, dass sie während der Therapie, schon nach kurzer Zeit, ihren Körper wieder fühlen, sie fühlen wieder ihre Emotionen, die sie verloren hatten.

 

Die Diagnose der Kryptopyrrolurie kann durch den Nachweis einer abnorm vermehrten Pyrrol-Ausscheidung im Spontanurin, am besten im Morgenurin, erfolgen. Die Urinprobe sollte in einem Spezialröhrchen ins Labor geschickt werden, weil ein Lichtschutz zwingende Vorraussetzung für eine korrekte Analyse ist.
Die Pyrrol-Bestimmung sollte in einem Speziallabor erfolgen, das eine exakte Kalibrierung, Standardisierung und Abgrenzung normaler von pathologischen Werten vornimmt.